Breithorn
Breithorn Besteigung mit Bergführer - Dein erster 4000er!
- Ausdauer
Level 2Gehzeit 4–5 Stunden. Bis ca. 900 Höhenmeter. Für sportliche Bergwanderer:innen mit guter Grundkondition. - Technik
Level 1Du bist gerne in der Natur und liebst Bewegung, hast jedoch noch keine Erfahrung im Hochgebirge. Du möchtest etwas Neues erleben – z. B. erste Erfahrungen mit Steigeisen, auf leichten Gletschern oder im Klettersteig. Trittsicherheit und Neugier genügen. - Dauer
3-5 h - Datum
Ganzjährig möglich - Teilnehmer
1-6 Personen








Träumst Du davon, auf über 4'000 Metern zu stehen? Dann ist das Breithorn (4'164 m) bei Zermatt dein perfekter Einstieg in die Welt des Hochgebirges. Als einer der einfachsten Viertausender der Alpen bietet Dir das Breithorn auch ohne viel alpine Erfahrung ein unvergleichliches Bergerlebnis.
Über diese Tour
Highlights
Dauer
- Aufstieg zum Gipfel des Breithorns (4’164 m): ca. 2 Stunden ab der Bergstation Klein Matterhorn (3’883 m)
- Abstieg zurück zur Bergstation Klein Matterhorn: ca. 1.5 Stunden
Datum
Besteigung des Breithorns ist ganzjährig möglich (abhängig von den Verhältnissen)
Anzahl Teilnehmer
Unsere Privatbergführer:innen: Für 1 bis maximal 6 Personen (je nach Verhältnisse).
Mindestalter
Bei einer Privattour empfehlen wir das Mindestalter von 12 Jahren.
Beschreibung
Die Normalroute auf das Breithorn startet bequem an der Bergstation Klein Matterhorn (3.883 m). Über das weitläufige und beeindruckende Breithornplateau läufst Du zunächst rund 1 km nahezu eben über vergletschertes Gelände. Danach beginnt der eigentliche Aufstieg über eine ca. 35° geneigte Firnflanke zum Gipfelgrat, wo Du erste Erfahrungen mit Steigeisen sammeln kannst.
Oben auf 4.164 m angekommen, erwartet Dich ein unvergessliches 360°-Panorama mit Blick auf das Matterhorn, Monte Rosa und das Mont-Blanc-Massiv. Der Breithorn-Gipfel wurde bereits 1813 erstmals bestiegen und ist seither berühmt als einer der frühesten und einfachsten Viertausender.
Programm
Fahrt mit der Seilbahn aufs Klein Matterhorn (3.883 m)
Geführter Aufstieg über das Breithornplateau zum Gipfel (4.164 m)
Gipfelpause mit fantastischem Alpenpanorama
Rückkehr zur Bergstation Klein Matterhorn, anschliessend Abfahrt nach Zermatt
Treffpunkt
07:30 Uhr (je nach Saison) an der Talstation Matterhorn Express
Zusätzliche Kosten
- Zermatt - Klein Matterhorn retour: ab CHF 95.00
Ermässigung mit GA, Halbtax oder Swiss Travel Pass (mehr Infos findest Du bei der Zermatt Bergbahnen AG)
Material
Damit du bestens für die Besteigung des Breithorn gerüstet bist, solltest du diese Ausrüstung zwingend dabeihaben:
- Knöchelhöhe Bergschuhe mit profilierter, steifer Sohle
- Klettergurt
- Steigeisen mit Antistollplatten
- 1x Wanderstock
- Rucksack, max 30 L
- Warme wetterfeste Kleidung
- Handschuhe
- Mütze / Stirnband / Cap
- Sonnenbrille und Sonnencreme
- Getränke
- Zwischenverpflegung (energiereiche Nahrung wie Schokolade, Trockenfrüchte, Energieriegel)
Klettergurt, Steigeisen, Stock können bei ZERMATTERS gemietet werden
Versicherung
Die Versicherung ist Sache des Teilnehmers. Wir empfehlen eine gültige Unfall- und Evakuationsversicherung.
Das Breithorn
Das Breithorn – ein Gipfel mit Geschichte
- Das Breithorn (4'164 m), direkt auf der Grenze zwischen Schweiz und Italien gelegen, besteht aus fünf Gipfeln. Der höchste und gleichzeitig am einfachsten erreichbare ist der Westgipfel. Bereits am 13. August 1813 erreichte ihn eine französische Expedition mit lokalen Bergführern.
- Kuriose historische Momente gab es hier ebenfalls: Der Astronom Sir John Herschel glaubte 1822 zunächst, er hätte den Monte Rosa bestiegen – tatsächlich befand er sich jedoch auf dem Breithorn. Später wurde das Breithorn, insbesondere durch die Eröffnung der Klein Matterhorn-Seilbahn 1979, endgültig zum beliebten und gut erreichbaren Gipfelziel für ambitionierte Einsteiger:innen.
- Geologisch liegt das Breithorn in einer faszinierenden Region, in der europäische und afrikanische Kontinentalplatten aufeinandertreffen. Das Massiv besteht aus metamorphem Gestein (Gneis und Schiefer), ähnlich wie das benachbarte Matterhorn. Zudem bietet das vergletscherte Plateau spannende Eisformationen und geologische Phänomene wie Bergschründe und Gletscherspalten.
Sicherheit und Risikohinweise
- Auch wenn die Tour technisch leicht ist, solltest Du die alpinen Risiken nicht unterschätzen. Die Route führt über Gletscher, wo stets die Gefahr von Spalten besteht. Daher bist Du bei ZERMATTERS stets in professioneller Begleitung und mit der notwendigen Sicherheitsausrüstung unterwegs. Wetterumschwünge können am Breithorn überraschend eintreten, weshalb Orientierung und Erfahrung unserer lokalen Bergführer:innen entscheidend sind.
- Der Gipfelerfolg in keinem Fall garantiert. Die ZERMATTERS Bergführer:innen behalten sich das Recht vor, die Tour jederzeit abzubrechen, wenn zum Beispiel die Sicherheit nicht garantiert ist, ein Teilnehmer die Anforderungen nicht erfüllt oder ein anderes Problem vorliegt, welches die Tour beeinträchtigt oder die Besteigung verhindert.
- ZERMATTERS haftet nicht dafür, wenn ein Teilnehmer den Gipfel nicht erreicht.
FAQ
Brauche ich einen Bergführer für eine Hochtour?
Ja, insbesondere für Einsteiger:innen ist die Begleitung durch einen zertifizierten Bergführer oder eine Bergführerin dringend empfohlen. Hochtouren führen oft über Gletscher mit Spalten, steile Firnflanken und ausgesetzte Grate. Ein erfahrener Guide sorgt nicht nur für Sicherheit, sondern vermittelt auch wertvolles Wissen über Technik, Routenwahl und alpine Gefahren.
Welche Vorteile bietet ein lokaler Bergführer?
Ein lokaler Bergführer kennt die spezifischen Bedingungen der Region, wie Wetterverhältnisse, Gletscherzustand und aktuelle Routenverhältnisse. Diese Expertise ermöglicht eine flexible Tourenplanung und erhöht die Sicherheit. Zudem bereichert ein ortskundiger Guide das Erlebnis mit Hintergrundinformationen zur lokalen Bergwelt und Kultur.
Worauf sollte ich bei der Buchung eines Bergführers achten?
Stelle sicher, dass Dein Bergführer nach den Standards der Internationalen Vereinigung der Bergführerverbände (UIAGM/IFMGA) zertifiziert ist. Diese Zertifizierung gewährleistet eine umfassende Ausbildung und die Einhaltung höchster Sicherheitsstandards. Alle Bergführer von ZERMATTERS sind nach diesen internationalen Richtlinien ausgebildet.
In welche Schwierigkeitsgrade werden Hochtouren eingeteilt?
Hochtouren werden nach der SAC-Berg- und Hochtourenskala bewertet, die von L (leicht) bis EX (extrem schwierig) reicht. Die französischen Bezeichnungen reichen von F (facile) bis ED (extrêmement difficile). Diese Einstufungen berücksichtigen technische Anforderungen, Länge der Tour und objektive Gefahren.
Welche Ausrüstung benötige ich für eine Hochtour?
Die erforderliche Ausrüstung variiert je nach Hochtour und kann direkt auf der jeweiligen Skitour auf der Materialliste eingesehen werden.
Ganz generell umfasst die Standardausrüstung für eine Hochtour:
- Steigeisenfeste Bergschuhe
- Steigeisen
- Eispickel
- Klettergurt
- Seil (je nach Tourenart und Gruppengröße)
- Karabiner und Bandschlingen
- Helm
- Warme, wetterfeste Kleidung
- Sonnenbrille und Sonnenschutz
- Erste-Hilfe-Set
- Karte, Kompass oder GPS-Gerät
Wann wird über die Durchführung der Hochtour entschieden?
Die finale Entscheidung über die Durchführung einer Hochtour erfolgt in der Regel 48 Stunden (manchmal auch erst 24 Stunden) vor Tourbeginn, basierend auf aktuellen Wetter- und Routenbedingungen. Du wirst von uns frühestmöglich über mögliche Änderungen oder Absagen informiert.
Wie wähle ich die passende Hochtour entsprechend meines Könnens aus?
Die Wahl einer Hochtour sollte stets deinem persönlichen Können und deiner alpinen Erfahrung entsprechen. Eine langsame Steigerung – von kürzeren zu längeren Touren, von einfachen zu technisch anspruchsvolleren – ist ratsam. Unsere Bergführer:innen begleiten dich gerne auf diesem Weg und unterstützen dich bei deiner alpinen Weiterentwicklung
Unsere Angebote sind daher mit klaren Angaben zu Schwierigkeitsgrad, erforderlicher Ausdauer und Technik versehen, um dich bei der Entscheidung zu unterstützen. Für eine persönliche Beratung stehen wir dir gerne direkt zur Verfügung. Komm bei uns in der Homebase vorbei!
Wie kann ich mich optimal auf eine Hochtour vorbereiten?
Eine gute Vorbereitung ist der Schlüssel für ein sicheres und genussvolles Hochtourenerlebnis. Regelmässiges Ausdauertraining – etwa durch Wandern, Laufen oder Radfahren – stärkt nicht nur deine Fitness, sondern auch deine Belastbarkeit in grosser Höhe. Ebenso wichtig ist das Techniktraining: Der Umgang mit Steigeisen und Pickel will geübt sein, um dich im Gelände sicher bewegen zu können. Wer sich zusätzlich in alpinen Kursen weiterbildet, Kartenmaterial studiert und sich mit Wetterkunde und alpinen Gefahren auseinandersetzt, legt eine solide Grundlage für eigenständige Entscheidungen im Gebirge. Unsere Bergführer:innen unterstützen dich dabei nicht nur unterwegs, sondern geben dir auch gerne Tipps zur optimalen Vorbereitung – damit deine Hochtour mit ZERMATTERS zum unvergesslichen Erlebnis wird.
Wie schwierig sind Hochtouren und wie werden sie eingestuft?
Hochtouren können nach der SAC-Hochtourenskala in sieben Hauptschwierigkeitsgrade eingeteilt werden:
- L: Leicht
- WS: Wenig Schwierig
- ZS: Ziemlich Schwierig
- S: Schwierig
- SS: Sehr Schwierig
- AS: Äusserst Schwierig
- EX: Extrem Schwierig
Einige dieser Grade können zusätzlich durch ein Minus (–) oder Plus (+) verfeinert werden, um noch genauere Abstufungen zu ermöglichen.
Die Bewertung basiert auf Hauptkriterien wie Steilheit, Ausgesetztheit, technische Anforderungen und Art des Geländes (z. B. Firn, Eis, Fels oder Gletscher). Auch Hilfskriterien wie Objektivgefahren, Rückzugsmöglichkeiten und Ernsthaftigkeit der Route werden berücksichtigt.
Was passiert, wenn ich die Anforderungen einer Tour nicht erfülle?
Unsere Bergführer:innen bringen nicht nur viel Erfahrung mit, sondern achten bei der Beurteilung auch auf die angegebenen Schwierigkeitsgrade der Tour. Gleichzeitig entscheiden sie vor Ort, ob die Tour wie geplant durchgeführt werden kann. Solltest du die Anforderungen nicht erfüllen und dadurch die Sicherheit oder den Ablauf beeinträchtigen, kann es sein, dass die Tour angepasst oder vorzeitig abgebrochen werden muss. Diese Entscheidung wird immer im Sinne der Sicherheit aller Beteiligten getroffen.
Mit einem Privatbergführer bist du übrigens flexibler unterwegs und kannst Tempo und Routenwahl individuell anpassen.
- Ausdauer
Level 2Gehzeit 4–5 Stunden. Bis ca. 900 Höhenmeter. Für sportliche Bergwanderer:innen mit guter Grundkondition. - Technik
Level 1Du bist gerne in der Natur und liebst Bewegung, hast jedoch noch keine Erfahrung im Hochgebirge. Du möchtest etwas Neues erleben – z. B. erste Erfahrungen mit Steigeisen, auf leichten Gletschern oder im Klettersteig. Trittsicherheit und Neugier genügen. - Dauer
3-5 h - Datum
Ganzjährig möglich - Teilnehmer
1-6 Personen
Träumst Du davon, auf über 4'000 Metern zu stehen? Dann ist das Breithorn (4'164 m) bei Zermatt dein perfekter Einstieg in die Welt des Hochgebirges. Als einer der einfachsten Viertausender der Alpen bietet Dir das Breithorn auch ohne viel alpine Erfahrung ein unvergleichliches Bergerlebnis.
Über diese Tour
Highlights
Dauer
- Aufstieg zum Gipfel des Breithorns (4’164 m): ca. 2 Stunden ab der Bergstation Klein Matterhorn (3’883 m)
- Abstieg zurück zur Bergstation Klein Matterhorn: ca. 1.5 Stunden
Datum
Besteigung des Breithorns ist ganzjährig möglich (abhängig von den Verhältnissen)
Anzahl Teilnehmer
Unsere Privatbergführer:innen: Für 1 bis maximal 6 Personen (je nach Verhältnisse).
Mindestalter
Bei einer Privattour empfehlen wir das Mindestalter von 12 Jahren.
Beschreibung
Die Normalroute auf das Breithorn startet bequem an der Bergstation Klein Matterhorn (3.883 m). Über das weitläufige und beeindruckende Breithornplateau läufst Du zunächst rund 1 km nahezu eben über vergletschertes Gelände. Danach beginnt der eigentliche Aufstieg über eine ca. 35° geneigte Firnflanke zum Gipfelgrat, wo Du erste Erfahrungen mit Steigeisen sammeln kannst.
Oben auf 4.164 m angekommen, erwartet Dich ein unvergessliches 360°-Panorama mit Blick auf das Matterhorn, Monte Rosa und das Mont-Blanc-Massiv. Der Breithorn-Gipfel wurde bereits 1813 erstmals bestiegen und ist seither berühmt als einer der frühesten und einfachsten Viertausender.
Programm
Fahrt mit der Seilbahn aufs Klein Matterhorn (3.883 m)
Geführter Aufstieg über das Breithornplateau zum Gipfel (4.164 m)
Gipfelpause mit fantastischem Alpenpanorama
Rückkehr zur Bergstation Klein Matterhorn, anschliessend Abfahrt nach Zermatt
Treffpunkt
07:30 Uhr (je nach Saison) an der Talstation Matterhorn Express
Zusätzliche Kosten
- Zermatt - Klein Matterhorn retour: ab CHF 95.00
Ermässigung mit GA, Halbtax oder Swiss Travel Pass (mehr Infos findest Du bei der Zermatt Bergbahnen AG)
Material
Damit du bestens für die Besteigung des Breithorn gerüstet bist, solltest du diese Ausrüstung zwingend dabeihaben:
- Knöchelhöhe Bergschuhe mit profilierter, steifer Sohle
- Klettergurt
- Steigeisen mit Antistollplatten
- 1x Wanderstock
- Rucksack, max 30 L
- Warme wetterfeste Kleidung
- Handschuhe
- Mütze / Stirnband / Cap
- Sonnenbrille und Sonnencreme
- Getränke
- Zwischenverpflegung (energiereiche Nahrung wie Schokolade, Trockenfrüchte, Energieriegel)
Klettergurt, Steigeisen, Stock können bei ZERMATTERS gemietet werden
Versicherung
Die Versicherung ist Sache des Teilnehmers. Wir empfehlen eine gültige Unfall- und Evakuationsversicherung.
Das Breithorn
Das Breithorn – ein Gipfel mit Geschichte
- Das Breithorn (4'164 m), direkt auf der Grenze zwischen Schweiz und Italien gelegen, besteht aus fünf Gipfeln. Der höchste und gleichzeitig am einfachsten erreichbare ist der Westgipfel. Bereits am 13. August 1813 erreichte ihn eine französische Expedition mit lokalen Bergführern.
- Kuriose historische Momente gab es hier ebenfalls: Der Astronom Sir John Herschel glaubte 1822 zunächst, er hätte den Monte Rosa bestiegen – tatsächlich befand er sich jedoch auf dem Breithorn. Später wurde das Breithorn, insbesondere durch die Eröffnung der Klein Matterhorn-Seilbahn 1979, endgültig zum beliebten und gut erreichbaren Gipfelziel für ambitionierte Einsteiger:innen.
- Geologisch liegt das Breithorn in einer faszinierenden Region, in der europäische und afrikanische Kontinentalplatten aufeinandertreffen. Das Massiv besteht aus metamorphem Gestein (Gneis und Schiefer), ähnlich wie das benachbarte Matterhorn. Zudem bietet das vergletscherte Plateau spannende Eisformationen und geologische Phänomene wie Bergschründe und Gletscherspalten.
Sicherheit und Risikohinweise
- Auch wenn die Tour technisch leicht ist, solltest Du die alpinen Risiken nicht unterschätzen. Die Route führt über Gletscher, wo stets die Gefahr von Spalten besteht. Daher bist Du bei ZERMATTERS stets in professioneller Begleitung und mit der notwendigen Sicherheitsausrüstung unterwegs. Wetterumschwünge können am Breithorn überraschend eintreten, weshalb Orientierung und Erfahrung unserer lokalen Bergführer:innen entscheidend sind.
- Der Gipfelerfolg in keinem Fall garantiert. Die ZERMATTERS Bergführer:innen behalten sich das Recht vor, die Tour jederzeit abzubrechen, wenn zum Beispiel die Sicherheit nicht garantiert ist, ein Teilnehmer die Anforderungen nicht erfüllt oder ein anderes Problem vorliegt, welches die Tour beeinträchtigt oder die Besteigung verhindert.
- ZERMATTERS haftet nicht dafür, wenn ein Teilnehmer den Gipfel nicht erreicht.
FAQ
Brauche ich einen Bergführer für eine Hochtour?
Ja, insbesondere für Einsteiger:innen ist die Begleitung durch einen zertifizierten Bergführer oder eine Bergführerin dringend empfohlen. Hochtouren führen oft über Gletscher mit Spalten, steile Firnflanken und ausgesetzte Grate. Ein erfahrener Guide sorgt nicht nur für Sicherheit, sondern vermittelt auch wertvolles Wissen über Technik, Routenwahl und alpine Gefahren.
Welche Vorteile bietet ein lokaler Bergführer?
Ein lokaler Bergführer kennt die spezifischen Bedingungen der Region, wie Wetterverhältnisse, Gletscherzustand und aktuelle Routenverhältnisse. Diese Expertise ermöglicht eine flexible Tourenplanung und erhöht die Sicherheit. Zudem bereichert ein ortskundiger Guide das Erlebnis mit Hintergrundinformationen zur lokalen Bergwelt und Kultur.
Worauf sollte ich bei der Buchung eines Bergführers achten?
Stelle sicher, dass Dein Bergführer nach den Standards der Internationalen Vereinigung der Bergführerverbände (UIAGM/IFMGA) zertifiziert ist. Diese Zertifizierung gewährleistet eine umfassende Ausbildung und die Einhaltung höchster Sicherheitsstandards. Alle Bergführer von ZERMATTERS sind nach diesen internationalen Richtlinien ausgebildet.
In welche Schwierigkeitsgrade werden Hochtouren eingeteilt?
Hochtouren werden nach der SAC-Berg- und Hochtourenskala bewertet, die von L (leicht) bis EX (extrem schwierig) reicht. Die französischen Bezeichnungen reichen von F (facile) bis ED (extrêmement difficile). Diese Einstufungen berücksichtigen technische Anforderungen, Länge der Tour und objektive Gefahren.
Welche Ausrüstung benötige ich für eine Hochtour?
Die erforderliche Ausrüstung variiert je nach Hochtour und kann direkt auf der jeweiligen Skitour auf der Materialliste eingesehen werden.
Ganz generell umfasst die Standardausrüstung für eine Hochtour:
- Steigeisenfeste Bergschuhe
- Steigeisen
- Eispickel
- Klettergurt
- Seil (je nach Tourenart und Gruppengröße)
- Karabiner und Bandschlingen
- Helm
- Warme, wetterfeste Kleidung
- Sonnenbrille und Sonnenschutz
- Erste-Hilfe-Set
- Karte, Kompass oder GPS-Gerät
Wann wird über die Durchführung der Hochtour entschieden?
Die finale Entscheidung über die Durchführung einer Hochtour erfolgt in der Regel 48 Stunden (manchmal auch erst 24 Stunden) vor Tourbeginn, basierend auf aktuellen Wetter- und Routenbedingungen. Du wirst von uns frühestmöglich über mögliche Änderungen oder Absagen informiert.
Wie wähle ich die passende Hochtour entsprechend meines Könnens aus?
Die Wahl einer Hochtour sollte stets deinem persönlichen Können und deiner alpinen Erfahrung entsprechen. Eine langsame Steigerung – von kürzeren zu längeren Touren, von einfachen zu technisch anspruchsvolleren – ist ratsam. Unsere Bergführer:innen begleiten dich gerne auf diesem Weg und unterstützen dich bei deiner alpinen Weiterentwicklung
Unsere Angebote sind daher mit klaren Angaben zu Schwierigkeitsgrad, erforderlicher Ausdauer und Technik versehen, um dich bei der Entscheidung zu unterstützen. Für eine persönliche Beratung stehen wir dir gerne direkt zur Verfügung. Komm bei uns in der Homebase vorbei!
Wie kann ich mich optimal auf eine Hochtour vorbereiten?
Eine gute Vorbereitung ist der Schlüssel für ein sicheres und genussvolles Hochtourenerlebnis. Regelmässiges Ausdauertraining – etwa durch Wandern, Laufen oder Radfahren – stärkt nicht nur deine Fitness, sondern auch deine Belastbarkeit in grosser Höhe. Ebenso wichtig ist das Techniktraining: Der Umgang mit Steigeisen und Pickel will geübt sein, um dich im Gelände sicher bewegen zu können. Wer sich zusätzlich in alpinen Kursen weiterbildet, Kartenmaterial studiert und sich mit Wetterkunde und alpinen Gefahren auseinandersetzt, legt eine solide Grundlage für eigenständige Entscheidungen im Gebirge. Unsere Bergführer:innen unterstützen dich dabei nicht nur unterwegs, sondern geben dir auch gerne Tipps zur optimalen Vorbereitung – damit deine Hochtour mit ZERMATTERS zum unvergesslichen Erlebnis wird.
Wie schwierig sind Hochtouren und wie werden sie eingestuft?
Hochtouren können nach der SAC-Hochtourenskala in sieben Hauptschwierigkeitsgrade eingeteilt werden:
- L: Leicht
- WS: Wenig Schwierig
- ZS: Ziemlich Schwierig
- S: Schwierig
- SS: Sehr Schwierig
- AS: Äusserst Schwierig
- EX: Extrem Schwierig
Einige dieser Grade können zusätzlich durch ein Minus (–) oder Plus (+) verfeinert werden, um noch genauere Abstufungen zu ermöglichen.
Die Bewertung basiert auf Hauptkriterien wie Steilheit, Ausgesetztheit, technische Anforderungen und Art des Geländes (z. B. Firn, Eis, Fels oder Gletscher). Auch Hilfskriterien wie Objektivgefahren, Rückzugsmöglichkeiten und Ernsthaftigkeit der Route werden berücksichtigt.
Was passiert, wenn ich die Anforderungen einer Tour nicht erfülle?
Unsere Bergführer:innen bringen nicht nur viel Erfahrung mit, sondern achten bei der Beurteilung auch auf die angegebenen Schwierigkeitsgrade der Tour. Gleichzeitig entscheiden sie vor Ort, ob die Tour wie geplant durchgeführt werden kann. Solltest du die Anforderungen nicht erfüllen und dadurch die Sicherheit oder den Ablauf beeinträchtigen, kann es sein, dass die Tour angepasst oder vorzeitig abgebrochen werden muss. Diese Entscheidung wird immer im Sinne der Sicherheit aller Beteiligten getroffen.
Mit einem Privatbergführer bist du übrigens flexibler unterwegs und kannst Tempo und Routenwahl individuell anpassen.











