Nordend
Bergtour auf den Nordend
- Ausdauer
5Gehzeit mehr als 10 Stunden. Über 1800 Höhenmeter. Lange, fordernde Touren für top trainierte und hochalpine Gäste. - Technik
4Du hast bereits einige 4000er in der Tasche und bist sehr gut akklimatisiert. Der Umgang mit Pickel und Steigeisen fällt dir leicht. Gratklettereien bis zum 3. Schwierigkeitsgrad sowie steiles Gelände auf Fels und Eis stellen für dich kein Problem dar. - Dauer
ca. 11 h - Datum
Mitte Juli - Mitte September - Teilnehmer
1 - 2 Personen




Der Nordend ist – wie sein Name vermuten lässt – der nördlichste Gipfel im mächtigen Monte Rosa Massiv. Mit seinen 4’609 m ist er nicht nur ein echter Viertausender, sondern auch ein Geheimtipp für alle, die eine hochalpine, anspruchsvolle Schnee- und Eistour suchen. Gemeinsam mit unseren lokalen Bergführer:innen besteigst du den Nordend über die eindrucksvolle Normalroute ab der Monte Rosa Hütte – ein unvergessliches Abenteuer inmitten der Walliser Hochalpen.
Über diese Tour
Highlights
Dauer
- Aufstieg zum Gipfel des Nordends (4’609 m): ca. 6 Stunden ab der Monte Rosa Hütte
- Abstieg zurück zur Monte Rosa Hütte (2’883 m): ca. 5 Stunden
Datum
Täglich ab Mitte Juli - Mitte September, jeweils abhängig von den Verhältnissen
Anzahl Teilnehmende
1 - 2 Teilnehmende pro Bergführer
Beschreibung
Unsere Tour beginnt an der Monte Rosa Hütte auf 2’883 m. Von hier steigen wir über Blockgelände und markierte Wegspuren höher, bis der Gletscher beginnt. Es folgt ein sanfter, aber ausdauernder Anstieg über das weite Firnfeld des Monte Rosa Gletschers – stets mit Blick auf Dufourspitze und Nordend. Wir erreichen den Silbersattel, der die beiden Gipfel trennt.
Vom Sattel aus führt ein oft verwechteter Grat zum Einstieg in den Gipfelaufschwung. Mit Steigeisen und Pickel bewältigen wir gemeinsam die letzten Meter im steileren Firn und über leichte Felsstufen. Vom Nordend-Gipfel auf 4’609 m hast du einen einzigartigen Blick auf die höchsten Gipfel der Alpen – und die gewaltige Ostwand direkt unter deinen Füssen. Der Abstieg erfolgt über denselben Weg zur Hütte.
Programm
Tag 1: Individueller Aufstieg zur Monte Rosa Hütte
- Individuelles Gletschertrekking (T4) ab der Station Rotenboden zur Monte Rosa Hütte
- Ankunft und Bettbezug
- Treffen mit deinem IVBV-zertifizierten Bergführer oder deiner Bergführerin gegen 18:00 Uhr
Tag 2: Besteigung des Nordends
- Individuelles Frühstück in der Hütte
- Aufbruch gegen 02:00 Uhr zur Nordend-Besteigung über Silbersattel und Südgrat
- Gipfelerlebnis auf 4’609 m mit einzigartigem Panorama
- Abstieg zur Monte Rosa Hütte und Verabschiedung
- Individueller Rückweg via Rotenboden nach Zermatt
- Individuelle Rückkehr nach Zermatt via Bahnstation Rotenboden
Treffpunkt
Individueller Aufstieg zur Monte Rosa Hütte ab Rotenboden. Treffpunkt um ca. 18:00 in der Hütte fürs Abendessen mit deinem Bergführer oder deiner Bergführerin.
Treffpunkt auf Google Maps
«Nach dem langen Anstieg von der Monte Rosa-Hütte fühlte sich der schmale Schneegrat vom Silbersattel wie eine Himmelsleiter an – direkt hinauf auf 4’609 m. Der Tiefblick nach Macugnaga war einfach atemberaubend.»
Hermann Biner
Bergführer, Buchautor
Zusätzliche Kosten
- Übernachtung und Halbpension in der Monte Rosa Hütte für dich und deinen Bergführer: ab ca. CHF 95.00 pro Person
- Bahnfahrt Zermatt-Rotenboden retour: ab ca. CHF 106.00
Ermässigung mit GA, Halbtax oder Swiss Travel Pass (mehr Infos bei der Gornergratbahn) - Mietmaterial: Zwischen CHF 50.00 und CHF 70.00, erhältlich in einem Sportgeschäft in Zermatt
Material
Damit du bestens für die Besteigung des Nordend gerüstet bist, solltest du diese Ausrüstung zwingend dabeihaben:
- Steigeisenfeste Bergschuhe mit profilierter, steifer, Vibramsohle
- Klettergurt
- 1 Karabiner
- Steigeisen mit Antistollplatten
- Pickel (für das Matterhorn: je nach Verhältnisse)
- Wanderstock
- Helm
- Rucksack, ca. 30 L
- Warme wetterfeste Kleidung
- Fingerhandschuhe (evtl. Ersatzhandschuhe)
- Mütze / Stirnband
- Sonnenbrille und Sonnencreme
- Stirnlampe
- Getränke
- Zwischenverpflegung (energiereiche Nahrung wie Schokolade, Trockenfrüchte, Energieriegel)
- Waschzeug
- Minimale Ersatzwäsche
- Pflaster
- Persönliche Apotheke
- Seidenschlafsack für die Hütte (obligatorisch)
- Bargeld, Personalausweis
Anmerkungen
Bei der Besteigung des Nordends handelt es sich um eine anspruchsvolle Hochtour. Bitte teile uns bei der Buchungsanfrage mit, welche Viertausender du schon bestiegen hast und welche alpinistische Erfahrung du sonst noch mitbringst.
Wir empfehlen dir, dich vorab mit einer geführten Trainingstour mit uns auf die Herausforderung vorzubereiten – zum Beispiel am Dom, am Castor oder am Alphubel. So kannst du dich gleichzeitig auch ideal akklimatisieren. Diese kann auch in einer Gruppe gemacht werden, sofern sich eine weitere Person dafür angemeldet hat.
Versicherung
Die Versicherung ist Sache des Teilnehmers. Wir empfehlen eine gültige Unfall- und Evakuationsversicherung.
Nach der Buchung
Nach der Buchung wirst du eine Bestätigung per E-Mail erhalten. Versichere dich, dass deine Angaben und Daten korrekt sind.
2 Tage vor der Tour erhältst du einen Link zum Kunden Portal.
Melde dich vor der Tour bei uns, um die Details zu besprechen (aktuelles Wetter, Verhältnisse, Gruppengrösse, etc.) Entweder telefonisch, per E-Mail oder besuche uns in der ZERMATTERS Homebase.
Der Nordend
Allgemeine Informationen zum Nordend
- Der Nordend ist mit 4’609 m der nördlichste Gipfel der Monte Rosa Gruppe.
- Er steht etwas im Schatten der Dufourspitze – dem höchsten Punkt der Schweiz – ist jedoch selbst ein lohnendes Ziel.
- Die Besteigung erfolgt (je nach Verhältnissen) als reine Schnee- und Eistour – ideal für erfahrene Hochtourengeher:innen.
Besonderes des Nordends
- Vom Gipfel fällt die legendäre Ostwand des Nordends 2’500 m steil auf den Ghiacciaio del Belvedere ab – eine der höchsten Wandfluchten der Alpen.
- Der Nordend beherbergt auch die schwierigste klassische Felskletterei im Zermatter Gebiet: den NE-Grat, auch Caterinagrat genannt.
FAQ
Brauche ich einen Bergführer für eine Hochtour?
Ja, insbesondere für Einsteiger:innen ist die Begleitung durch einen zertifizierten Bergführer oder eine Bergführerin dringend empfohlen. Hochtouren führen oft über Gletscher mit Spalten, steile Firnflanken und ausgesetzte Grate. Ein erfahrener Guide sorgt nicht nur für Sicherheit, sondern vermittelt auch wertvolles Wissen über Technik, Routenwahl und alpine Gefahren.
Welche Vorteile bietet ein lokaler Bergführer?
Ein lokaler Bergführer kennt die spezifischen Bedingungen der Region, wie Wetterverhältnisse, Gletscherzustand und aktuelle Routenverhältnisse. Diese Expertise ermöglicht eine flexible Tourenplanung und erhöht die Sicherheit. Zudem bereichert ein ortskundiger Guide das Erlebnis mit Hintergrundinformationen zur lokalen Bergwelt und Kultur.
Worauf sollte ich bei der Buchung eines Bergführers achten?
Stelle sicher, dass Dein Bergführer nach den Standards der Internationalen Vereinigung der Bergführerverbände (UIAGM/IFMGA) zertifiziert ist. Diese Zertifizierung gewährleistet eine umfassende Ausbildung und die Einhaltung höchster Sicherheitsstandards. Alle Bergführer von ZERMATTERS sind nach diesen internationalen Richtlinien ausgebildet.
In welche Schwierigkeitsgrade werden Hochtouren eingeteilt?
Hochtouren werden nach der SAC-Berg- und Hochtourenskala bewertet, die von L (leicht) bis EX (extrem schwierig) reicht. Die französischen Bezeichnungen reichen von F (facile) bis ED (extrêmement difficile). Diese Einstufungen berücksichtigen technische Anforderungen, Länge der Tour und objektive Gefahren.
Welche Ausrüstung benötige ich für eine Hochtour?
Die erforderliche Ausrüstung variiert je nach Hochtour und kann direkt auf der jeweiligen Skitour auf der Materialliste eingesehen werden.
Ganz generell umfasst die Standardausrüstung für eine Hochtour:
- Steigeisenfeste Bergschuhe
- Steigeisen
- Eispickel
- Klettergurt
- Seil (je nach Tourenart und Gruppengröße)
- Karabiner und Bandschlingen
- Helm
- Warme, wetterfeste Kleidung
- Sonnenbrille und Sonnenschutz
- Erste-Hilfe-Set
- Karte, Kompass oder GPS-Gerät
Wann wird über die Durchführung der Hochtour entschieden?
Die finale Entscheidung über die Durchführung einer Hochtour erfolgt in der Regel 48 Stunden (manchmal auch erst 24 Stunden) vor Tourbeginn, basierend auf aktuellen Wetter- und Routenbedingungen. Du wirst von uns frühestmöglich über mögliche Änderungen oder Absagen informiert.
Wie wähle ich die passende Hochtour entsprechend meines Könnens aus?
Die Wahl einer Hochtour sollte stets deinem persönlichen Können und deiner alpinen Erfahrung entsprechen. Eine langsame Steigerung – von kürzeren zu längeren Touren, von einfachen zu technisch anspruchsvolleren – ist ratsam. Unsere Bergführer:innen begleiten dich gerne auf diesem Weg und unterstützen dich bei deiner alpinen Weiterentwicklung
Unsere Angebote sind daher mit klaren Angaben zu Schwierigkeitsgrad, erforderlicher Ausdauer und Technik versehen, um dich bei der Entscheidung zu unterstützen. Für eine persönliche Beratung stehen wir dir gerne direkt zur Verfügung. Komm bei uns in der Homebase vorbei!
Wie kann ich mich optimal auf eine Hochtour vorbereiten?
Eine gute Vorbereitung ist der Schlüssel für ein sicheres und genussvolles Hochtourenerlebnis. Regelmässiges Ausdauertraining – etwa durch Wandern, Laufen oder Radfahren – stärkt nicht nur deine Fitness, sondern auch deine Belastbarkeit in grosser Höhe. Ebenso wichtig ist das Techniktraining: Der Umgang mit Steigeisen und Pickel will geübt sein, um dich im Gelände sicher bewegen zu können. Wer sich zusätzlich in alpinen Kursen weiterbildet, Kartenmaterial studiert und sich mit Wetterkunde und alpinen Gefahren auseinandersetzt, legt eine solide Grundlage für eigenständige Entscheidungen im Gebirge. Unsere Bergführer:innen unterstützen dich dabei nicht nur unterwegs, sondern geben dir auch gerne Tipps zur optimalen Vorbereitung – damit deine Hochtour mit ZERMATTERS zum unvergesslichen Erlebnis wird.
Wie schwierig sind Hochtouren und wie werden sie eingestuft?
Hochtouren können nach der SAC-Hochtourenskala in sieben Hauptschwierigkeitsgrade eingeteilt werden:
- L: Leicht
- WS: Wenig Schwierig
- ZS: Ziemlich Schwierig
- S: Schwierig
- SS: Sehr Schwierig
- AS: Äusserst Schwierig
- EX: Extrem Schwierig
Einige dieser Grade können zusätzlich durch ein Minus (–) oder Plus (+) verfeinert werden, um noch genauere Abstufungen zu ermöglichen.
Die Bewertung basiert auf Hauptkriterien wie Steilheit, Ausgesetztheit, technische Anforderungen und Art des Geländes (z. B. Firn, Eis, Fels oder Gletscher). Auch Hilfskriterien wie Objektivgefahren, Rückzugsmöglichkeiten und Ernsthaftigkeit der Route werden berücksichtigt.
Was passiert, wenn ich die Anforderungen einer Tour nicht erfülle?
Unsere Bergführer:innen bringen nicht nur viel Erfahrung mit, sondern achten bei der Beurteilung auch auf die angegebenen Schwierigkeitsgrade der Tour. Gleichzeitig entscheiden sie vor Ort, ob die Tour wie geplant durchgeführt werden kann. Solltest du die Anforderungen nicht erfüllen und dadurch die Sicherheit oder den Ablauf beeinträchtigen, kann es sein, dass die Tour angepasst oder vorzeitig abgebrochen werden muss. Diese Entscheidung wird immer im Sinne der Sicherheit aller Beteiligten getroffen.
Mit einem Privatbergführer bist du übrigens flexibler unterwegs und kannst Tempo und Routenwahl individuell anpassen.
- Ausdauer
5Gehzeit mehr als 10 Stunden. Über 1800 Höhenmeter. Lange, fordernde Touren für top trainierte und hochalpine Gäste. - Technik
4Du hast bereits einige 4000er in der Tasche und bist sehr gut akklimatisiert. Der Umgang mit Pickel und Steigeisen fällt dir leicht. Gratklettereien bis zum 3. Schwierigkeitsgrad sowie steiles Gelände auf Fels und Eis stellen für dich kein Problem dar. - Dauer
ca. 11 h - Datum
Mitte Juli - Mitte September - Teilnehmer
1 - 2 Personen
Der Nordend ist – wie sein Name vermuten lässt – der nördlichste Gipfel im mächtigen Monte Rosa Massiv. Mit seinen 4’609 m ist er nicht nur ein echter Viertausender, sondern auch ein Geheimtipp für alle, die eine hochalpine, anspruchsvolle Schnee- und Eistour suchen. Gemeinsam mit unseren lokalen Bergführer:innen besteigst du den Nordend über die eindrucksvolle Normalroute ab der Monte Rosa Hütte – ein unvergessliches Abenteuer inmitten der Walliser Hochalpen.
Über diese Tour
Highlights
Dauer
- Aufstieg zum Gipfel des Nordends (4’609 m): ca. 6 Stunden ab der Monte Rosa Hütte
- Abstieg zurück zur Monte Rosa Hütte (2’883 m): ca. 5 Stunden
Datum
Täglich ab Mitte Juli - Mitte September, jeweils abhängig von den Verhältnissen
Anzahl Teilnehmende
1 - 2 Teilnehmende pro Bergführer
Beschreibung
Unsere Tour beginnt an der Monte Rosa Hütte auf 2’883 m. Von hier steigen wir über Blockgelände und markierte Wegspuren höher, bis der Gletscher beginnt. Es folgt ein sanfter, aber ausdauernder Anstieg über das weite Firnfeld des Monte Rosa Gletschers – stets mit Blick auf Dufourspitze und Nordend. Wir erreichen den Silbersattel, der die beiden Gipfel trennt.
Vom Sattel aus führt ein oft verwechteter Grat zum Einstieg in den Gipfelaufschwung. Mit Steigeisen und Pickel bewältigen wir gemeinsam die letzten Meter im steileren Firn und über leichte Felsstufen. Vom Nordend-Gipfel auf 4’609 m hast du einen einzigartigen Blick auf die höchsten Gipfel der Alpen – und die gewaltige Ostwand direkt unter deinen Füssen. Der Abstieg erfolgt über denselben Weg zur Hütte.
Programm
Tag 1: Individueller Aufstieg zur Monte Rosa Hütte
- Individuelles Gletschertrekking (T4) ab der Station Rotenboden zur Monte Rosa Hütte
- Ankunft und Bettbezug
- Treffen mit deinem IVBV-zertifizierten Bergführer oder deiner Bergführerin gegen 18:00 Uhr
Tag 2: Besteigung des Nordends
- Individuelles Frühstück in der Hütte
- Aufbruch gegen 02:00 Uhr zur Nordend-Besteigung über Silbersattel und Südgrat
- Gipfelerlebnis auf 4’609 m mit einzigartigem Panorama
- Abstieg zur Monte Rosa Hütte und Verabschiedung
- Individueller Rückweg via Rotenboden nach Zermatt
- Individuelle Rückkehr nach Zermatt via Bahnstation Rotenboden
Treffpunkt
Individueller Aufstieg zur Monte Rosa Hütte ab Rotenboden. Treffpunkt um ca. 18:00 in der Hütte fürs Abendessen mit deinem Bergführer oder deiner Bergführerin.
Treffpunkt auf Google Maps
«Nach dem langen Anstieg von der Monte Rosa-Hütte fühlte sich der schmale Schneegrat vom Silbersattel wie eine Himmelsleiter an – direkt hinauf auf 4’609 m. Der Tiefblick nach Macugnaga war einfach atemberaubend.»
Hermann Biner
Bergführer, Buchautor
Zusätzliche Kosten
- Übernachtung und Halbpension in der Monte Rosa Hütte für dich und deinen Bergführer: ab ca. CHF 95.00 pro Person
- Bahnfahrt Zermatt-Rotenboden retour: ab ca. CHF 106.00
Ermässigung mit GA, Halbtax oder Swiss Travel Pass (mehr Infos bei der Gornergratbahn) - Mietmaterial: Zwischen CHF 50.00 und CHF 70.00, erhältlich in einem Sportgeschäft in Zermatt
Material
Damit du bestens für die Besteigung des Nordend gerüstet bist, solltest du diese Ausrüstung zwingend dabeihaben:
- Steigeisenfeste Bergschuhe mit profilierter, steifer, Vibramsohle
- Klettergurt
- 1 Karabiner
- Steigeisen mit Antistollplatten
- Pickel (für das Matterhorn: je nach Verhältnisse)
- Wanderstock
- Helm
- Rucksack, ca. 30 L
- Warme wetterfeste Kleidung
- Fingerhandschuhe (evtl. Ersatzhandschuhe)
- Mütze / Stirnband
- Sonnenbrille und Sonnencreme
- Stirnlampe
- Getränke
- Zwischenverpflegung (energiereiche Nahrung wie Schokolade, Trockenfrüchte, Energieriegel)
- Waschzeug
- Minimale Ersatzwäsche
- Pflaster
- Persönliche Apotheke
- Seidenschlafsack für die Hütte (obligatorisch)
- Bargeld, Personalausweis
Anmerkungen
Bei der Besteigung des Nordends handelt es sich um eine anspruchsvolle Hochtour. Bitte teile uns bei der Buchungsanfrage mit, welche Viertausender du schon bestiegen hast und welche alpinistische Erfahrung du sonst noch mitbringst.
Wir empfehlen dir, dich vorab mit einer geführten Trainingstour mit uns auf die Herausforderung vorzubereiten – zum Beispiel am Dom, am Castor oder am Alphubel. So kannst du dich gleichzeitig auch ideal akklimatisieren. Diese kann auch in einer Gruppe gemacht werden, sofern sich eine weitere Person dafür angemeldet hat.
Versicherung
Die Versicherung ist Sache des Teilnehmers. Wir empfehlen eine gültige Unfall- und Evakuationsversicherung.
Nach der Buchung
Nach der Buchung wirst du eine Bestätigung per E-Mail erhalten. Versichere dich, dass deine Angaben und Daten korrekt sind.
2 Tage vor der Tour erhältst du einen Link zum Kunden Portal.
Melde dich vor der Tour bei uns, um die Details zu besprechen (aktuelles Wetter, Verhältnisse, Gruppengrösse, etc.) Entweder telefonisch, per E-Mail oder besuche uns in der ZERMATTERS Homebase.
Der Nordend
Allgemeine Informationen zum Nordend
- Der Nordend ist mit 4’609 m der nördlichste Gipfel der Monte Rosa Gruppe.
- Er steht etwas im Schatten der Dufourspitze – dem höchsten Punkt der Schweiz – ist jedoch selbst ein lohnendes Ziel.
- Die Besteigung erfolgt (je nach Verhältnissen) als reine Schnee- und Eistour – ideal für erfahrene Hochtourengeher:innen.
Besonderes des Nordends
- Vom Gipfel fällt die legendäre Ostwand des Nordends 2’500 m steil auf den Ghiacciaio del Belvedere ab – eine der höchsten Wandfluchten der Alpen.
- Der Nordend beherbergt auch die schwierigste klassische Felskletterei im Zermatter Gebiet: den NE-Grat, auch Caterinagrat genannt.
FAQ
Brauche ich einen Bergführer für eine Hochtour?
Ja, insbesondere für Einsteiger:innen ist die Begleitung durch einen zertifizierten Bergführer oder eine Bergführerin dringend empfohlen. Hochtouren führen oft über Gletscher mit Spalten, steile Firnflanken und ausgesetzte Grate. Ein erfahrener Guide sorgt nicht nur für Sicherheit, sondern vermittelt auch wertvolles Wissen über Technik, Routenwahl und alpine Gefahren.
Welche Vorteile bietet ein lokaler Bergführer?
Ein lokaler Bergführer kennt die spezifischen Bedingungen der Region, wie Wetterverhältnisse, Gletscherzustand und aktuelle Routenverhältnisse. Diese Expertise ermöglicht eine flexible Tourenplanung und erhöht die Sicherheit. Zudem bereichert ein ortskundiger Guide das Erlebnis mit Hintergrundinformationen zur lokalen Bergwelt und Kultur.
Worauf sollte ich bei der Buchung eines Bergführers achten?
Stelle sicher, dass Dein Bergführer nach den Standards der Internationalen Vereinigung der Bergführerverbände (UIAGM/IFMGA) zertifiziert ist. Diese Zertifizierung gewährleistet eine umfassende Ausbildung und die Einhaltung höchster Sicherheitsstandards. Alle Bergführer von ZERMATTERS sind nach diesen internationalen Richtlinien ausgebildet.
In welche Schwierigkeitsgrade werden Hochtouren eingeteilt?
Hochtouren werden nach der SAC-Berg- und Hochtourenskala bewertet, die von L (leicht) bis EX (extrem schwierig) reicht. Die französischen Bezeichnungen reichen von F (facile) bis ED (extrêmement difficile). Diese Einstufungen berücksichtigen technische Anforderungen, Länge der Tour und objektive Gefahren.
Welche Ausrüstung benötige ich für eine Hochtour?
Die erforderliche Ausrüstung variiert je nach Hochtour und kann direkt auf der jeweiligen Skitour auf der Materialliste eingesehen werden.
Ganz generell umfasst die Standardausrüstung für eine Hochtour:
- Steigeisenfeste Bergschuhe
- Steigeisen
- Eispickel
- Klettergurt
- Seil (je nach Tourenart und Gruppengröße)
- Karabiner und Bandschlingen
- Helm
- Warme, wetterfeste Kleidung
- Sonnenbrille und Sonnenschutz
- Erste-Hilfe-Set
- Karte, Kompass oder GPS-Gerät
Wann wird über die Durchführung der Hochtour entschieden?
Die finale Entscheidung über die Durchführung einer Hochtour erfolgt in der Regel 48 Stunden (manchmal auch erst 24 Stunden) vor Tourbeginn, basierend auf aktuellen Wetter- und Routenbedingungen. Du wirst von uns frühestmöglich über mögliche Änderungen oder Absagen informiert.
Wie wähle ich die passende Hochtour entsprechend meines Könnens aus?
Die Wahl einer Hochtour sollte stets deinem persönlichen Können und deiner alpinen Erfahrung entsprechen. Eine langsame Steigerung – von kürzeren zu längeren Touren, von einfachen zu technisch anspruchsvolleren – ist ratsam. Unsere Bergführer:innen begleiten dich gerne auf diesem Weg und unterstützen dich bei deiner alpinen Weiterentwicklung
Unsere Angebote sind daher mit klaren Angaben zu Schwierigkeitsgrad, erforderlicher Ausdauer und Technik versehen, um dich bei der Entscheidung zu unterstützen. Für eine persönliche Beratung stehen wir dir gerne direkt zur Verfügung. Komm bei uns in der Homebase vorbei!
Wie kann ich mich optimal auf eine Hochtour vorbereiten?
Eine gute Vorbereitung ist der Schlüssel für ein sicheres und genussvolles Hochtourenerlebnis. Regelmässiges Ausdauertraining – etwa durch Wandern, Laufen oder Radfahren – stärkt nicht nur deine Fitness, sondern auch deine Belastbarkeit in grosser Höhe. Ebenso wichtig ist das Techniktraining: Der Umgang mit Steigeisen und Pickel will geübt sein, um dich im Gelände sicher bewegen zu können. Wer sich zusätzlich in alpinen Kursen weiterbildet, Kartenmaterial studiert und sich mit Wetterkunde und alpinen Gefahren auseinandersetzt, legt eine solide Grundlage für eigenständige Entscheidungen im Gebirge. Unsere Bergführer:innen unterstützen dich dabei nicht nur unterwegs, sondern geben dir auch gerne Tipps zur optimalen Vorbereitung – damit deine Hochtour mit ZERMATTERS zum unvergesslichen Erlebnis wird.
Wie schwierig sind Hochtouren und wie werden sie eingestuft?
Hochtouren können nach der SAC-Hochtourenskala in sieben Hauptschwierigkeitsgrade eingeteilt werden:
- L: Leicht
- WS: Wenig Schwierig
- ZS: Ziemlich Schwierig
- S: Schwierig
- SS: Sehr Schwierig
- AS: Äusserst Schwierig
- EX: Extrem Schwierig
Einige dieser Grade können zusätzlich durch ein Minus (–) oder Plus (+) verfeinert werden, um noch genauere Abstufungen zu ermöglichen.
Die Bewertung basiert auf Hauptkriterien wie Steilheit, Ausgesetztheit, technische Anforderungen und Art des Geländes (z. B. Firn, Eis, Fels oder Gletscher). Auch Hilfskriterien wie Objektivgefahren, Rückzugsmöglichkeiten und Ernsthaftigkeit der Route werden berücksichtigt.
Was passiert, wenn ich die Anforderungen einer Tour nicht erfülle?
Unsere Bergführer:innen bringen nicht nur viel Erfahrung mit, sondern achten bei der Beurteilung auch auf die angegebenen Schwierigkeitsgrade der Tour. Gleichzeitig entscheiden sie vor Ort, ob die Tour wie geplant durchgeführt werden kann. Solltest du die Anforderungen nicht erfüllen und dadurch die Sicherheit oder den Ablauf beeinträchtigen, kann es sein, dass die Tour angepasst oder vorzeitig abgebrochen werden muss. Diese Entscheidung wird immer im Sinne der Sicherheit aller Beteiligten getroffen.
Mit einem Privatbergführer bist du übrigens flexibler unterwegs und kannst Tempo und Routenwahl individuell anpassen.







