Pollux & Castor über die Ayashütte
Zwei Viertausender in zwei Tagen, mit Übernachtung in Italien
- Ausdauer
2Gehzeit 4–5 Stunden. Bis ca. 900 Höhenmeter. Für sportliche Bergwanderer:innen mit guter Grundkondition. - Technik
3Du bist geübt im Klettern in der 2. Stufe & in mässig steilem Gelände auf Fels & Eis. Der Umgang mit Steigeisen, Pickel & Seiltechnik ist dir vertraut. Du hast Touren mit kombiniertem Gelände gemeistert & bewegst dich sicher in Spaltenzonen & auf Graten. - Dauer
2 Tage - Datum
Mitte Juni - Mitte September - Teilnehmer
1-2 Personen








Castor und Pollux bilden die Zwillinge, zwei Viertausender zwischen den mächtigen Massiven von Breithorn und Liskamm. Von Norden zeigen sie sich als markante vergletscherte Silhouetten, und ihre Überschreitung gehört zu den Klassikern der Region. Mit einer Nacht in der Ayashütte auf italienischem Boden lassen sich beide Gipfel verbinden: weite Gletscherfelder, Kletterpassagen am Pollux und ein Firngrat zum Gipfel des Castor.
Über diese Tour
Highlights
Dauer
- Aufstieg zum Gipfel des Pollux (4’092 m) und Abstieg zur Ayashütte: ca. 4-5 Stunden
- Aufstieg zum Castor (4'223 m)und zurück zur Station Klein Matterhorn (3’883 m): ca. 5-6 Stunden
Datum
Täglich ab Mitte Juni - Mitte September, jeweils abhängig von den Verhältnissen und von den Öffnungszeiten der Ayashütte
Anzahl Teilnehmer
1-2 Teilnehmende pro Bergführer, je nach Verhältnisse nur 1 Teilnehmer pro Bergführer
Beschreibung
Die Tour startet mit der Bergfahrt zum Klein Matterhorn auf 3'883 m. Über das Breithornplateau führt der Weg entlang der Südseite des Breithorns Richtung Zwillinge. Am Fuss des Pollux beginnt der erste Gipfelaufstieg durch Felsgelände bis zur Madonna-Statue. Die Kletterstellen sind für geübte Alpinist:innen gut machbar und auch für Einsteiger:innen geeignet. Zum Schluss führt ein Firnhang auf den Gipfel auf 4'090 m. Der Abstieg erfolgt über dieselbe Route, danach geht es weiter zur Ayashütte auf rund 3'300 m, wo der Tag mit Abendessen und Übernachtung ausklingt.
Am zweiten Morgen steigst du früh wieder Richtung Zwillinge auf, vorbei am Pollux und am Zwillingsjoch bis zum Fuss des Castor. Über die Westflanke führen gleichmässige Traversen hinauf zu einem Joch, von dort bringt dich der letzte steile Firngrat auf den Gipfel auf 4'223 m. Der Rückweg folgt derselben Route und über das Breithornplateau zurück zum Klein Matterhorn.
Programm
Treffpunkt um 06:30 Uhr mit deinem lokalen und IFMGA-zertifizierten Bergführer oder deiner Bergführerin an der Talstation Matterhorn Express (je nach Saison)
Gemeinsame Seilbahnfahrt zur Bergstation Klein Matterhorn und Start der Tour zum Pollux
Aufstieg zum Pollux 4'092 m via Normalroute und anschliessender Abstieg
Ankunft und Übernachtung in der Ayashütte auf Italienischem Boden
Aufstieg von der Ayashütte zum Castor via Normalroute (Westflanke)
Abstieg via Normalroute und Rückweg zum Klein Matterhorn 3'883 m
Gemeinsame Rückfahrt nach Zermatt und Verabschiedung
Treffpunkt
06:30 Uhr (je nach Saison) an der Talstation Matterhorn Express
Treffpunkt auf Google Maps
Hüttenreservation
Bei einer Buchung einer Tour mit Hüttenübernachtung/en kümmern wir uns um die Reservation in der Hütte. Bitte informiere uns, wenn du vegetarisch oder vegan bist. Wir werden die Tour bestätigen, sobald die Hüttenreservation vorhanden ist - wir können es nicht garantieren. Solltest du bereits eine eigene Hüttenreservation haben, bitten wir dich, uns zu informieren, sodass wir die Hütte für den/die Bergführer/in reservieren können. Die Übernachtungen sind nicht im Preis inbegriffen.
Zusätzliche Kosten
- Bahnfahrt Zermatt-Klein Matterhorn retour: ab ca. CHF 57.00.
Ermässigung mit GA, Halbtax oder Swiss Travel Pass (mehr Infos findest du bei der Zermatt Bergbahnen AG) - Mietmaterial: Zwischen CHF 50.00 und CHF 70.00, erhältlich in einem Sportgeschäft in Zermatt
- Hüttenübernachtung und Halbpension in der Ayashütte für dich und deinen Bergführer: ab ca. EUR 80.00 pro Person
Material
Damit du bestens für die Besteigung der Zwillinge gerüstet bist, solltest du diese Ausrüstung zwingend dabeihaben:
Pollux und Castor
Allgemeine Informationen zu den Zwillingen
- Die Pollux und Castor Zwillinge sind beides 4000er mit einer Höhe von 4'092 m und 4'223 m.
- Sie liegen zwischen dem Breithorn und dem Lyskamm - vor allem von Süden gesehen, sehen sie fast gleich aus.
- Beide Gipfel sind auch als einzelne Tagestouren möglich, im Sommer als auch im Winter, und gehören zu den beliebtesten Tagestouren in der Region.
Besonderes der Zwillinge
- Castor und Pollux entstammen der griechischen Mythologie – zwei Zwillingsbrüder, untrennbar verbunden, aber unterschiedlich wie ihre Berge: Der Castor eine Firntour, der Pollux eine Klettertour.
- Die Gesteine des Pollux sind blau-grün gefärbt und geben dem Berg seinen ganz eigenen Charakter – anders als der rötliche Granit des Castor.
- Zwischen den beiden Bergen verläuft eine markante geologische Grenze – ein spannender Übergang zwischen Urgestein und Meeresablagerungen.
FAQ
Brauche ich einen Bergführer für eine Hochtour?
Ja, insbesondere für Einsteiger:innen ist die Begleitung durch einen zertifizierten Bergführer oder eine Bergführerin dringend empfohlen. Hochtouren führen oft über Gletscher mit Spalten, steile Firnflanken und ausgesetzte Grate. Ein erfahrener Guide sorgt nicht nur für Sicherheit, sondern vermittelt auch wertvolles Wissen über Technik, Routenwahl und alpine Gefahren.
Welche Vorteile bietet ein lokaler Bergführer?
Ein lokaler Bergführer kennt die spezifischen Bedingungen der Region, wie Wetterverhältnisse, Gletscherzustand und aktuelle Routenverhältnisse. Diese Expertise ermöglicht eine flexible Tourenplanung und erhöht die Sicherheit. Zudem bereichert ein ortskundiger Guide das Erlebnis mit Hintergrundinformationen zur lokalen Bergwelt und Kultur.
Worauf sollte ich bei der Buchung eines Bergführers achten?
Stelle sicher, dass Dein Bergführer nach den Standards der Internationalen Vereinigung der Bergführerverbände (UIAGM/IFMGA) zertifiziert ist. Diese Zertifizierung gewährleistet eine umfassende Ausbildung und die Einhaltung höchster Sicherheitsstandards. Alle Bergführer von ZERMATTERS sind nach diesen internationalen Richtlinien ausgebildet.
In welche Schwierigkeitsgrade werden Hochtouren eingeteilt?
Hochtouren werden nach der SAC-Berg- und Hochtourenskala bewertet, die von L (leicht) bis EX (extrem schwierig) reicht. Die französischen Bezeichnungen reichen von F (facile) bis ED (extrêmement difficile). Diese Einstufungen berücksichtigen technische Anforderungen, Länge der Tour und objektive Gefahren.
Welche Ausrüstung benötige ich für eine Hochtour?
Die erforderliche Ausrüstung variiert je nach Hochtour und kann direkt auf der jeweiligen Skitour auf der Materialliste eingesehen werden.
Ganz generell umfasst die Standardausrüstung für eine Hochtour:
- Steigeisenfeste Bergschuhe
- Steigeisen
- Eispickel
- Klettergurt
- Seil (je nach Tourenart und Gruppengröße)
- Karabiner und Bandschlingen
- Helm
- Warme, wetterfeste Kleidung
- Sonnenbrille und Sonnenschutz
- Erste-Hilfe-Set
- Karte, Kompass oder GPS-Gerät
Wann wird über die Durchführung der Hochtour entschieden?
Die finale Entscheidung über die Durchführung einer Hochtour erfolgt in der Regel 48 Stunden (manchmal auch erst 24 Stunden) vor Tourbeginn, basierend auf aktuellen Wetter- und Routenbedingungen. Du wirst von uns frühestmöglich über mögliche Änderungen oder Absagen informiert.
Wie wähle ich die passende Hochtour entsprechend meines Könnens aus?
Die Wahl einer Hochtour sollte stets deinem persönlichen Können und deiner alpinen Erfahrung entsprechen. Eine langsame Steigerung – von kürzeren zu längeren Touren, von einfachen zu technisch anspruchsvolleren – ist ratsam. Unsere Bergführer:innen begleiten dich gerne auf diesem Weg und unterstützen dich bei deiner alpinen Weiterentwicklung
Unsere Angebote sind daher mit klaren Angaben zu Schwierigkeitsgrad, erforderlicher Ausdauer und Technik versehen, um dich bei der Entscheidung zu unterstützen. Für eine persönliche Beratung stehen wir dir gerne direkt zur Verfügung. Komm bei uns in der Homebase vorbei!
Wie kann ich mich optimal auf eine Hochtour vorbereiten?
Eine gute Vorbereitung ist der Schlüssel für ein sicheres und genussvolles Hochtourenerlebnis. Regelmässiges Ausdauertraining – etwa durch Wandern, Laufen oder Radfahren – stärkt nicht nur deine Fitness, sondern auch deine Belastbarkeit in grosser Höhe. Ebenso wichtig ist das Techniktraining: Der Umgang mit Steigeisen und Pickel will geübt sein, um dich im Gelände sicher bewegen zu können. Wer sich zusätzlich in alpinen Kursen weiterbildet, Kartenmaterial studiert und sich mit Wetterkunde und alpinen Gefahren auseinandersetzt, legt eine solide Grundlage für eigenständige Entscheidungen im Gebirge. Unsere Bergführer:innen unterstützen dich dabei nicht nur unterwegs, sondern geben dir auch gerne Tipps zur optimalen Vorbereitung – damit deine Hochtour mit ZERMATTERS zum unvergesslichen Erlebnis wird.
Wie schwierig sind Hochtouren und wie werden sie eingestuft?
Hochtouren können nach der SAC-Hochtourenskala in sieben Hauptschwierigkeitsgrade eingeteilt werden:
- L: Leicht
- WS: Wenig Schwierig
- ZS: Ziemlich Schwierig
- S: Schwierig
- SS: Sehr Schwierig
- AS: Äusserst Schwierig
- EX: Extrem Schwierig
Einige dieser Grade können zusätzlich durch ein Minus (–) oder Plus (+) verfeinert werden, um noch genauere Abstufungen zu ermöglichen.
Die Bewertung basiert auf Hauptkriterien wie Steilheit, Ausgesetztheit, technische Anforderungen und Art des Geländes (z. B. Firn, Eis, Fels oder Gletscher). Auch Hilfskriterien wie Objektivgefahren, Rückzugsmöglichkeiten und Ernsthaftigkeit der Route werden berücksichtigt.
Was passiert, wenn ich die Anforderungen einer Tour nicht erfülle?
Unsere Bergführer:innen bringen nicht nur viel Erfahrung mit, sondern achten bei der Beurteilung auch auf die angegebenen Schwierigkeitsgrade der Tour. Gleichzeitig entscheiden sie vor Ort, ob die Tour wie geplant durchgeführt werden kann. Solltest du die Anforderungen nicht erfüllen und dadurch die Sicherheit oder den Ablauf beeinträchtigen, kann es sein, dass die Tour angepasst oder vorzeitig abgebrochen werden muss. Diese Entscheidung wird immer im Sinne der Sicherheit aller Beteiligten getroffen.
Mit einem Privatbergführer bist du übrigens flexibler unterwegs und kannst Tempo und Routenwahl individuell anpassen.
Castor und Pollux bilden die Zwillinge, zwei Viertausender zwischen den mächtigen Massiven von Breithorn und Liskamm. Von Norden zeigen sie sich als markante vergletscherte Silhouetten, und ihre Überschreitung gehört zu den Klassikern der Region. Mit einer Nacht in der Ayashütte auf italienischem Boden lassen sich beide Gipfel verbinden: weite Gletscherfelder, Kletterpassagen am Pollux und ein Firngrat zum Gipfel des Castor.
- Ausdauer
2Gehzeit 4–5 Stunden. Bis ca. 900 Höhenmeter. Für sportliche Bergwanderer:innen mit guter Grundkondition. - Technik
3Du bist geübt im Klettern in der 2. Stufe & in mässig steilem Gelände auf Fels & Eis. Der Umgang mit Steigeisen, Pickel & Seiltechnik ist dir vertraut. Du hast Touren mit kombiniertem Gelände gemeistert & bewegst dich sicher in Spaltenzonen & auf Graten. - Dauer
2 Tage - Datum
Mitte Juni - Mitte September - Teilnehmer
1-2 Personen
Über diese Tour
Highlights
Dauer
- Aufstieg zum Gipfel des Pollux (4’092 m) und Abstieg zur Ayashütte: ca. 4-5 Stunden
- Aufstieg zum Castor (4'223 m)und zurück zur Station Klein Matterhorn (3’883 m): ca. 5-6 Stunden
Datum
Täglich ab Mitte Juni - Mitte September, jeweils abhängig von den Verhältnissen und von den Öffnungszeiten der Ayashütte
Anzahl Teilnehmer
1-2 Teilnehmende pro Bergführer, je nach Verhältnisse nur 1 Teilnehmer pro Bergführer
Beschreibung
Die Tour startet mit der Bergfahrt zum Klein Matterhorn auf 3'883 m. Über das Breithornplateau führt der Weg entlang der Südseite des Breithorns Richtung Zwillinge. Am Fuss des Pollux beginnt der erste Gipfelaufstieg durch Felsgelände bis zur Madonna-Statue. Die Kletterstellen sind für geübte Alpinist:innen gut machbar und auch für Einsteiger:innen geeignet. Zum Schluss führt ein Firnhang auf den Gipfel auf 4'090 m. Der Abstieg erfolgt über dieselbe Route, danach geht es weiter zur Ayashütte auf rund 3'300 m, wo der Tag mit Abendessen und Übernachtung ausklingt.
Am zweiten Morgen steigst du früh wieder Richtung Zwillinge auf, vorbei am Pollux und am Zwillingsjoch bis zum Fuss des Castor. Über die Westflanke führen gleichmässige Traversen hinauf zu einem Joch, von dort bringt dich der letzte steile Firngrat auf den Gipfel auf 4'223 m. Der Rückweg folgt derselben Route und über das Breithornplateau zurück zum Klein Matterhorn.
Programm
Treffpunkt um 06:30 Uhr mit deinem lokalen und IFMGA-zertifizierten Bergführer oder deiner Bergführerin an der Talstation Matterhorn Express (je nach Saison)
Gemeinsame Seilbahnfahrt zur Bergstation Klein Matterhorn und Start der Tour zum Pollux
Aufstieg zum Pollux 4'092 m via Normalroute und anschliessender Abstieg
Ankunft und Übernachtung in der Ayashütte auf Italienischem Boden
Aufstieg von der Ayashütte zum Castor via Normalroute (Westflanke)
Abstieg via Normalroute und Rückweg zum Klein Matterhorn 3'883 m
Gemeinsame Rückfahrt nach Zermatt und Verabschiedung
Treffpunkt
06:30 Uhr (je nach Saison) an der Talstation Matterhorn Express
Treffpunkt auf Google Maps
Hüttenreservation
Bei einer Buchung einer Tour mit Hüttenübernachtung/en kümmern wir uns um die Reservation in der Hütte. Bitte informiere uns, wenn du vegetarisch oder vegan bist. Wir werden die Tour bestätigen, sobald die Hüttenreservation vorhanden ist - wir können es nicht garantieren. Solltest du bereits eine eigene Hüttenreservation haben, bitten wir dich, uns zu informieren, sodass wir die Hütte für den/die Bergführer/in reservieren können. Die Übernachtungen sind nicht im Preis inbegriffen.
Zusätzliche Kosten
- Bahnfahrt Zermatt-Klein Matterhorn retour: ab ca. CHF 57.00.
Ermässigung mit GA, Halbtax oder Swiss Travel Pass (mehr Infos findest du bei der Zermatt Bergbahnen AG) - Mietmaterial: Zwischen CHF 50.00 und CHF 70.00, erhältlich in einem Sportgeschäft in Zermatt
- Hüttenübernachtung und Halbpension in der Ayashütte für dich und deinen Bergführer: ab ca. EUR 80.00 pro Person
Material
Damit du bestens für die Besteigung der Zwillinge gerüstet bist, solltest du diese Ausrüstung zwingend dabeihaben:
Pollux und Castor
Allgemeine Informationen zu den Zwillingen
- Die Pollux und Castor Zwillinge sind beides 4000er mit einer Höhe von 4'092 m und 4'223 m.
- Sie liegen zwischen dem Breithorn und dem Lyskamm - vor allem von Süden gesehen, sehen sie fast gleich aus.
- Beide Gipfel sind auch als einzelne Tagestouren möglich, im Sommer als auch im Winter, und gehören zu den beliebtesten Tagestouren in der Region.
Besonderes der Zwillinge
- Castor und Pollux entstammen der griechischen Mythologie – zwei Zwillingsbrüder, untrennbar verbunden, aber unterschiedlich wie ihre Berge: Der Castor eine Firntour, der Pollux eine Klettertour.
- Die Gesteine des Pollux sind blau-grün gefärbt und geben dem Berg seinen ganz eigenen Charakter – anders als der rötliche Granit des Castor.
- Zwischen den beiden Bergen verläuft eine markante geologische Grenze – ein spannender Übergang zwischen Urgestein und Meeresablagerungen.
FAQ
Brauche ich einen Bergführer für eine Hochtour?
Ja, insbesondere für Einsteiger:innen ist die Begleitung durch einen zertifizierten Bergführer oder eine Bergführerin dringend empfohlen. Hochtouren führen oft über Gletscher mit Spalten, steile Firnflanken und ausgesetzte Grate. Ein erfahrener Guide sorgt nicht nur für Sicherheit, sondern vermittelt auch wertvolles Wissen über Technik, Routenwahl und alpine Gefahren.
Welche Vorteile bietet ein lokaler Bergführer?
Ein lokaler Bergführer kennt die spezifischen Bedingungen der Region, wie Wetterverhältnisse, Gletscherzustand und aktuelle Routenverhältnisse. Diese Expertise ermöglicht eine flexible Tourenplanung und erhöht die Sicherheit. Zudem bereichert ein ortskundiger Guide das Erlebnis mit Hintergrundinformationen zur lokalen Bergwelt und Kultur.
Worauf sollte ich bei der Buchung eines Bergführers achten?
Stelle sicher, dass Dein Bergführer nach den Standards der Internationalen Vereinigung der Bergführerverbände (UIAGM/IFMGA) zertifiziert ist. Diese Zertifizierung gewährleistet eine umfassende Ausbildung und die Einhaltung höchster Sicherheitsstandards. Alle Bergführer von ZERMATTERS sind nach diesen internationalen Richtlinien ausgebildet.
In welche Schwierigkeitsgrade werden Hochtouren eingeteilt?
Hochtouren werden nach der SAC-Berg- und Hochtourenskala bewertet, die von L (leicht) bis EX (extrem schwierig) reicht. Die französischen Bezeichnungen reichen von F (facile) bis ED (extrêmement difficile). Diese Einstufungen berücksichtigen technische Anforderungen, Länge der Tour und objektive Gefahren.
Welche Ausrüstung benötige ich für eine Hochtour?
Die erforderliche Ausrüstung variiert je nach Hochtour und kann direkt auf der jeweiligen Skitour auf der Materialliste eingesehen werden.
Ganz generell umfasst die Standardausrüstung für eine Hochtour:
- Steigeisenfeste Bergschuhe
- Steigeisen
- Eispickel
- Klettergurt
- Seil (je nach Tourenart und Gruppengröße)
- Karabiner und Bandschlingen
- Helm
- Warme, wetterfeste Kleidung
- Sonnenbrille und Sonnenschutz
- Erste-Hilfe-Set
- Karte, Kompass oder GPS-Gerät
Wann wird über die Durchführung der Hochtour entschieden?
Die finale Entscheidung über die Durchführung einer Hochtour erfolgt in der Regel 48 Stunden (manchmal auch erst 24 Stunden) vor Tourbeginn, basierend auf aktuellen Wetter- und Routenbedingungen. Du wirst von uns frühestmöglich über mögliche Änderungen oder Absagen informiert.
Wie wähle ich die passende Hochtour entsprechend meines Könnens aus?
Die Wahl einer Hochtour sollte stets deinem persönlichen Können und deiner alpinen Erfahrung entsprechen. Eine langsame Steigerung – von kürzeren zu längeren Touren, von einfachen zu technisch anspruchsvolleren – ist ratsam. Unsere Bergführer:innen begleiten dich gerne auf diesem Weg und unterstützen dich bei deiner alpinen Weiterentwicklung
Unsere Angebote sind daher mit klaren Angaben zu Schwierigkeitsgrad, erforderlicher Ausdauer und Technik versehen, um dich bei der Entscheidung zu unterstützen. Für eine persönliche Beratung stehen wir dir gerne direkt zur Verfügung. Komm bei uns in der Homebase vorbei!
Wie kann ich mich optimal auf eine Hochtour vorbereiten?
Eine gute Vorbereitung ist der Schlüssel für ein sicheres und genussvolles Hochtourenerlebnis. Regelmässiges Ausdauertraining – etwa durch Wandern, Laufen oder Radfahren – stärkt nicht nur deine Fitness, sondern auch deine Belastbarkeit in grosser Höhe. Ebenso wichtig ist das Techniktraining: Der Umgang mit Steigeisen und Pickel will geübt sein, um dich im Gelände sicher bewegen zu können. Wer sich zusätzlich in alpinen Kursen weiterbildet, Kartenmaterial studiert und sich mit Wetterkunde und alpinen Gefahren auseinandersetzt, legt eine solide Grundlage für eigenständige Entscheidungen im Gebirge. Unsere Bergführer:innen unterstützen dich dabei nicht nur unterwegs, sondern geben dir auch gerne Tipps zur optimalen Vorbereitung – damit deine Hochtour mit ZERMATTERS zum unvergesslichen Erlebnis wird.
Wie schwierig sind Hochtouren und wie werden sie eingestuft?
Hochtouren können nach der SAC-Hochtourenskala in sieben Hauptschwierigkeitsgrade eingeteilt werden:
- L: Leicht
- WS: Wenig Schwierig
- ZS: Ziemlich Schwierig
- S: Schwierig
- SS: Sehr Schwierig
- AS: Äusserst Schwierig
- EX: Extrem Schwierig
Einige dieser Grade können zusätzlich durch ein Minus (–) oder Plus (+) verfeinert werden, um noch genauere Abstufungen zu ermöglichen.
Die Bewertung basiert auf Hauptkriterien wie Steilheit, Ausgesetztheit, technische Anforderungen und Art des Geländes (z. B. Firn, Eis, Fels oder Gletscher). Auch Hilfskriterien wie Objektivgefahren, Rückzugsmöglichkeiten und Ernsthaftigkeit der Route werden berücksichtigt.
Was passiert, wenn ich die Anforderungen einer Tour nicht erfülle?
Unsere Bergführer:innen bringen nicht nur viel Erfahrung mit, sondern achten bei der Beurteilung auch auf die angegebenen Schwierigkeitsgrade der Tour. Gleichzeitig entscheiden sie vor Ort, ob die Tour wie geplant durchgeführt werden kann. Solltest du die Anforderungen nicht erfüllen und dadurch die Sicherheit oder den Ablauf beeinträchtigen, kann es sein, dass die Tour angepasst oder vorzeitig abgebrochen werden muss. Diese Entscheidung wird immer im Sinne der Sicherheit aller Beteiligten getroffen.
Mit einem Privatbergführer bist du übrigens flexibler unterwegs und kannst Tempo und Routenwahl individuell anpassen.













